Es gibt folgende Fondsarten:
Erfahren Sie hier zu welchem der 5 Anlegertypen Sie gehören. Sind Sie eher Risikoscheu?
Das Auswahlproblem:
1954 gab es lediglich 600 verschiedene Aktien. Die Entscheidung fiel klar auf Investmentfonds. Im Jahr 2008 aber gibt es 9.000 Investmentfonds. Wir verraten Ihnen die Lösung.
Rentenfonds
Es gibt 3 Arten von Rentenfonds:
Kurzläufer-Fonds
Langläufer-Fonds
Rentenfonds ohne Laufzeitbeschränkung
Wichtig: Die Laufzeitbeschränkung hat nichts mit der Laufzeit von Rentenfonds zu tun, sondern nur mit den Anleihen, die im Fonds selber stecken.
Rentenfonds-Anteile werden an der Börse gehandelt und können jederzeit gekauft und verkauft werden. Dabei können Kursgewinne, aber auch Kursverluste entstehen. Denn: Sobald die Zinsen fallen, steigt der Kurs von Anleihen. Umgekehrt fällt der Kurs, wenn die Zinsen steigen.
Anleger sollten also wissen: Rentenfonds verdienen ihr Geld direkt mit der Zinsentwicklung. Und da spielen die Laufzeiten eine wichtige Rolle: Je länger die Laufzeit, desto größer das Verlustrisiko durch möglicherweise steigende Zinsen.
Was hat ein Investmentfonds mit Rente zu tun?
Die beliebteste Fonds-Kategorie hier zu Lande sind die "Rentenfonds". Aber: Was ist eigentlich ein so genannter "Rentenfonds"?
Gelder, die Anleger in einen Rentenfonds stecken, werden vorwiegend in Anleihen angelegt - also in Staatspapieren wie Bundes-Obligationen zum Beispiel oder Pfandbriefen.
Da diese Papiere regelmäßig Zinsen einbringen, spricht man auch von "Renten". Investmentfonds, die hauptsächlich in Anleihen investieren, heißen entsprechend "Rentenfonds".
Dachfonds
Ein Fonds-im-Fonds-Prinzip
Investmentfonds funktionieren normalerweise so: Das Geld der Anleger kommt in einen großen Topf. Fonds-Manager, die zum Beispiel einen Aktienfonds betreuen,investieren dann gezielt in Aktien von verschiedenen Unternehmen, das heißt sie kaufen unterschiedliche Aktien konkret für einen bestimmten Aktienfonds.
Was also ist der Unterschied zwischen einem Topf; sprich einem "normalen Investmentfonds" und einem Dach, sprich "Dachfonds"?
Ein Dachfonds ruht auf vielen Säulen beziehungsweise Töpfen. Und diese Töpfe, also verschiedene Investmentfonds, sind das eigentliche Konstruktions-Prinzip eines Dachfonds: Je nach Anlage-Strategie wird das Geld der Anleger in verschiedene andere Fonds investiert, zum Beispiel in Aktienfonds, Rentenfonds, Geldmarkt- oder Immobilienfonds.
Garantiefonds
Garantiefonds (sogenannte Airbaig-Fonds) weisen Sicherheitsmängel auf:
Vor Börsencrashs schützen sie nur begrenzt. Unabhängige Finanzexperten sind äußerst skeptisch, ob die Garantiefonds als Einstieg für risikoscheue Anleger taugen, denn die Absicherung verschlingt viel Geld, und bei steigenden Kursen hingt die Wertentwicklung der Fonds gewaltig hinterher. "Das ist ungefähr so sinnvoll wie das Autofahren mit angezogener Handbremse."
Die meisten Fondsgesellschaften schreiben zudem im Kleingedruckten, sie könnten nicht zusichern, dass die Ziele der Anlagepolitik erreicht werden. Der Kunde bekommt darüberhinaus nur einen Teil des Gewinns. Ob sich für den Anleger solche Fondskombinationen lohnen ist jedoch äußerst fraglich.
Mischfonds
Mischfonds investieren sowohl in Aktien, als auch in Rentenpapiere. Sie kombinieren Wachstumschancen der Aktienengagements mitRenditen aus festverzinslichen Wertpapieren.
Dies gibt dem Fondsmanager einen größeren Anlagespielraum. Bei stagnierenden oder fallenden Aktienkursen kann er zu festverzinslichen Wertpapieren wechseln; Bei positiver Tendenz am Aktienmarkt kann er den Schwerpunkt wieder auf die Aktienanlage verlagern.
Aktienfonds
Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der überwiegend in Aktien anlegen. Aktienfonds sind für Sparer mit dem primären Ziel "Wertsteigerung" interessant.
Gegenüber anderen Fonds tragen sie zwar ein höheres Risiko, haben dafür aber auch größere Chancen auf Wertsteigerung. Auf Grund der breiten Anlagestreuung eines Aktienfonds ist die Anlage in Aktienfonds-Zertifikaten weniger risikoreich als eine Direktanlage.
Außerdem kann der Anleger seinen Aufwand an Fachwissen, Zeit und entsprechendem Vermögen im Vergleich zur Direktanlage geringer halten. Bei Aktienfonds kann man eine Reihe von verschiedenen Anlageschwerpunkten unterscheiden, so zum Beispiel Fonds, die nur Aktien einer bestimmten Branche, eines bestimmten Landes, bestimmter Regionen oder eines bestimmten Börsenindex erwerben.
Bei Aktienfonds ist eine hohe Anlagedauer von mindestens 5 Jahren empfohlen, um das Risiko der kurzfristigen Wertschwankungen zu verringern.
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Im persönlichen Gespräch ermitteln wir Ihre Risikobereitschaft und wählen entsprechend Ihrer geplanten und eventuellen Ausgaben die richtige Strategie.
Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der nur oder überwiegend in Aktien anlegt.
Mit einer Anlage in einem Aktienfonds beteiligen Sie sich direkt am Wachstum von ausgesuchten Unternehmen und investieren Ihr Geld in die Wirtschaft eines Landes, eines Kontinents oder sogar weltweit. Durch breite Streuung auf eine Vielzahl von Aktienwerten im Rahmen der Vertragsbedingungen werden Chancen genutzt und Risiken beim Fonds gemindert. Bei einer Anlage in Aktienfonds sind in erster Linie die Entwicklungen der Börsenkurse und die Wechselkursveränderungen (bei Beteiligung an ausländischen Unternehmen) die bestimmenden Wertentwicklungsgrößen.
Sinkende Aktienkurse bieten dabei eine günstige Gelegenheit, "billig" Anteile an einem Aktienfonds zu erwerben.
Keine andere Form der langfristigen Geldanlage hat in der Vergangenheit eine höhere Rendite erwirtschaftet als Spitzenaktienfonds.
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